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Joan Jordi Oliver

 

 

(Campos, 1994) ist ein spanischer Saxophonist, Komponist und Improvisator, der momentan in Zürich lebt. Von 2012 bis 2016 absolvierte er seinen Bachelor-Studiengang in Classical Music Performance mit Mariano Garcia am Conservatorio Superior de Música de Aragón (Zaragoza, Spanien). Im Studienjahr 2014/15 besuchte er als Erasmusstudent die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, wo er Unterricht von Lars Mlekusch erhielt. Nachdem er sein Studium 2016 mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, begann er seinen Masterstudiengang in Music Performance an der Zürcher Hochschule der Künste, wo er derzeit seine Studien mit Lars Mlekusch und Lucas Niggli fortsetzt.

 

Joan Jordi Oliver durfte schon in vielen Ländern in Europa, den USA und in Asien auftreten, unter anderem Spanien, Schweiz, Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Thailand und viele amerikanische Städte wie New York, Boston, Chicago, Philadelphia, Waterville und Montreal. Seine Bühnenerfahrungen umfassen Solo-Rezitale, Improvisation, Kammermusik in den verschiedensten Formationen und Auftritte als Orchester-Saxophonist. Dies bot ihm die Möglichkeit, in vielen renommierten Konzerthäusern aufzutreten, wie beispielsweise in der Elbphilharmonie (Hamburg), im KKL Luzern, in der Tonhalle (Zürich), im Sala Mozart (Zaragoza), in der Fundación Juan March (Madrid) und viele mehr.

Er wurde ausgewählt, als Saxophonist an der angesehenen Lucerne Festival Acadamy mitzuwirken (2017), wo er Gelegenheit hatte, mit Heinz Holliger, Matthias Pintscher und Marcus Weiss zu arbeiten und Konzerte in der Schweiz und in Deutschland zu spielen.

 

Ebenfalls im Sommer 2017 erhielt Joan die Chance, das „Future Music Lab“ im Rahmen des Atlantic Music Festival (Maine, USA) zu absolvieren und unter der Leitung der Violinistin und Komponistin Mari Kimura und des Ingenieurs und Visual Artists Liubo Borissov komponierte er ein Stück für Saxophon und Motion Sensor. Als Mitglied des Ever Present Orchestras ging er auf Tournée in Europa und den USA (November 2017), um die Musik des amerikanischen experimentellen Komponisten Alvin Lucier auf die Bühe zu bringen. Des weiteren wurde er als „Artist in Residence“ des 10-tätigen Programms Estalagem da Ponta do Sol Residency for Contemporary Music and Electronics ausgewählt, in dessen Zug er mit Patricia Alessandrini, Richard Craig, Sarah Westwood und deren Kollegen arbeiten durfte (Januar 2018). Als Improvisator assistierte er Lucas Niggli bei einem Improvisationsworkshop in der Mahidol Universität (Bangkok, Februar 2018).

 

Seine zukünftigen Projekte beinhalten einige Auftritte im Rahmen des Mallorca Saxophone Festivals (März 2018), eine Tournée in Asien (Hong Kong, Shanghai, Kyoto, Tokyo, April 2018) mit dem Ever Present Orchestra, und die Präsentation eines Solorezitals im Rahmen des 18th World Saxophone Congress in Zagreb.

 

Unzufrieden mit dem traditionellen Profil eines klassischen Saxophonisten und als ein Verfechter der Musik unserer Zeit, arbeitet er regelmässig mit bekannten und renommierten Komponisten und entwickelt Projekte mit Künstlern aus allen Bereichen. Er überschreitet die üblichen Praktiken und Grenzen eines klassischen Instrumentalisten mit den Aufführungen seiner Eigenkompositionen, mit Improvisation und mit dem Einbezug von disziplinübergreifenden Elementen in den Auftritten. Seine Musik basiert auf der Wieder-/Neuentdeckung der Möglichkeiten des Saxophons und entdeckt die Beziehung zwischen akustischem Instrument und dem Gebrauch von Live Elektronik. In den letzten Monaten hat er ein grosses Interesse an Multimedia Arbeit entwickelt, hat seine eigenen Werke für
Saxophon, live Elektronik und interaktive Videos komponiert und aufgeführt.

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