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Christoph Irniger

 

geb. 1979, ist ein Schweizer Saxophonist, Komponist und Bandleader. Laut der NZZ am Sonntag zählt er „zweifellos zu den grössten Talenten seiner Generation“.

 

Irniger hat sich in den letzten Jahren in unterschiedlichen Formationen zwischen Jazz, Rock und verwandten Musikstilen profiliert. Er ist Leader der Bands Pilgrim und seinem Trio von welchen bis anhin insgesamt vier Tonträger (drei davon auf Intakt Records) erschienen sind.

 

Von 2000 - 2006 studierte Irniger an den Jazzschule Zürich Musikpädagogik und an der Musikhochschule Luzern Performance bei Christoph Grab und Nat Su. In den folgenden Jahren nahm er Unterricht bei Dave Liebman, Mark Turner und Ari Hoenig.

 

Er war Gewinner des Förderpreises 2004 der Friedel Wald Stiftung, erhielt die „borsa di studio“ für Sienajazz 2006 und belegte 2010 mit den “Cowboys from Hell” den 3. Platz beim ZKB Jazzpreis. 2015 – 2017 wird seine Band Pilgrim von der Pro Helvetia prioritär unterstützt. Sein Werk ist bis anhin auf über 20 Tonträgern dokumentiert. Konzerte und Tourneen führten ihn durch Europa, nach Asien und den USA. Infolge seiner regelmässigen Aufenthalte in Berlin und New York entstanden über die letzten Jahre verschiedene Zusammenarbeiten u.a. mit Nasheet Waits – Noreduce „Jaywalkin’“ (nWog, 2013) und Don Philippe, sowie die Band „Counterpoints“ mit Ohad Talmor. Weiter spielte er mit Dave Douglas, Nils Wogram, Dan Weiss, Claudio Puntin, Max Frankl, Stefan Rusconi, Mats Spillmann, Christian Weber, Chris Wiesendanger, Vera Kappeler und war über sieben Jahre Mitglied des Lucerne Jazz Orchestra, mit dem er auch auf vier Aufnahmen zu hören ist. Zudem ist er Co-Leader der Prog-Rock Band „Cowboys from Hell“.

 

Irniger unterrichtet an der Zürcher Hochschule der Künste und der Musikschule Konservatorium Zürich.

 

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